Einleitung
Die Stadt Luzern führt im Jahr 2026 auf ihrem Gemeindegebiet einen Mindestlohn von 22 CHF pro Stunde ein. Damit folgt Luzern einem Trend hin zu mehr Lohngerechtigkeit, der mit der Einführung von kantonalen Mindestlöhnen in Neuenburg, Jura, dem Tessin, Genf und Basel-Stadt in der Schweiz Einzug gehalten hat. Emmen soll diesen Beispielen folgen und sicherstellen, dass auf dem gesamten Gemeindegebiet konsequent existenzsichernde Löhne ausbezahlt werden.
Forderungen
Der Gemeinderat wird entsprechend aufgefordert, das, dieser Motion beigefügte, “Reglement
über den sozialpolitischen Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer” auszuarbeiten
und somit dem Einwohnerrat zur Beschlussfassung zu unterbreiten.
Forderungen
Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein: Wer Vollzeit arbeitet, soll von seinem Lohn leben können. Dass dem aktuell nicht überall so ist, zeigen Berechnungen für die Stadt Luzern, wonach rund 3000 Personen für weniger als 4000 Franken pro Monat arbeiten. Der prozentuale Anteil der Personen, welche eine Vollzeitstelle innehaben, denen der Lohn allerdings nicht zum Leben reicht, dürfte in Emmen ähnlich hoch, wenn nicht sogar höher sein als in der Stadt.
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Jonas Ineichen