Für alle statt für wenige


  • in der Rechnung 2020 ist im Bericht des Aufgabenbereichs in der Berufsbeistandschaft folgendes zu lesen: Im Erwachsenenschutz ist eine steigende Zahl von psychisch kranken Klienten mit herausfordernden Krankheitsdiagnosen (Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Erkrankungen im schizophrenen Formenkreis) zu beobachten. Die Wohnkompetenzen wie auch die Tagesstruktur sind bei etlichen Klienten kaum vorhanden. Wir stellen zunehmend einen Mangel an therapeutischen Fachpersonen fest (Psychiater, Psychologen, psychiatrische Spitex). Die ambulanten Angebote erreichen teilweise unsere Klienten nicht, dadurch werden sie medizinisch und betreuerisch zu wenig unterstützt. Aus unserer Sicht handelt es sich hier um besorgniserregende Zustände, vor allem auch deshalb, da es sich bei den Krankheitsdiagnosen um schwerwiegende psychische Erkrankungen handelt.
    Deshalb möchten wir vom Gemeinderat gerne folgende Fragen beantwortet haben:

    • Was unternimmt die Berufsbeistandschaft, um die Wohnkompetenzen / die Tagesstruktur
      der Klienten zu verbessern?
    • Ist dies nur mit betreutem Wohnen zu erreichen oder gibt es andere niederschwellige
      Möglichkeiten?
    • Handelt es sich dabei um ein gemeindespezifisches Problem, ein kantonales oder ist diese
      Entwicklung schweizweit zu beobachten?
    • Ist die Berufsbeistandschaft mit anderen Gemeinden/Kantonen im Austausch was den
      therapeutischen Fachkräftemangel betrifft? Wenn ja, wie sieht es in anderen
      Gemeinden/Kantonen aus?
    • Gibt es einen Verband, eine übergeordnete Stelle, die sich mit dieser Problematik befasst?
    • Was ist der Grund, dass die ambulanten Angebote die Klienten nicht erreichen? Wie kann
      das verbessert werden?

    Aktueller Status des Geschäfts

    Im Namen der SP Fraktion:
    Barbara Fas
    Judith Portmann 2
    Maria-Rosa Saturnino
    Lisa Müller
    Judith Suppiger
    Natalie Vonmüllenen

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    Die diesjährige Generalversammlung fand einmal mehr unter ungewöhnlichen Bedingungen statt. Coronabedingt war kein gemütliches Beisammensein möglich, stattdessen mussten sich die Mitglieder einmal mehr mit dem Blick in den Bildschirm begnügen. Das hat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch getan und die SP Emmen konnte eine erfolgreiche Generalversammlung durchführen. Zunächst durften wir gespannt die zahlreichen Berichte aus Gemeinderat, Einwohnerrat und Kommissionen verfolgen. An dieser Stelle möchte sich die Geschäftsleitung herzlich bei Pius Müller bedanken der in den letzten Jahren erfolgreich in der Ortsplanungskommission mitgewirkt hat und sich nun anderen Aufgaben widmet.

    Nach Präsentation und Genehmigung des Budgets folgten die Wahlen der Geschäftsleitung. Leider mussten wir nach vielen Jahren guter Zusammenarbeit Jasmin Stangl aus der Geschäftsleitung verabschieden. Die GL bedankt sich für deinen Einsatz für ein solidarisches Emmen und wünscht dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

    Simon Oehen wurde neu in die GL gewählt und alle weiteren bisherigen Geschäftsleitungsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Die Geschäftsleitung bedankt sich für das Vertrauen. Auch das Co-Präsidium bestehend aus Judith Suppiger und Felicitas Ambiehl wurde einstimmig wiedergewählt.

    Im Anschluss an das förmliche Programm folgten, bei individuellem Apero und guter Laune. spannende Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen und möglichen neuen Projekten in der Gemeinde.

  • Die Parteiversammlung vom 25. Februar drehte sich um das Thema „50 Jahre Frauen*stimmrecht“. Zunächst führte uns Amanda Probst durch eine spannende Präsentation zu den wichtigsten Ereignissen und Hintergründen der Frauen*bewegung und im Anschluss durften wir mit der aktuellen Kantonsratspräsidentin Ylfete Fanaj einen spannenden Austausch über vergangene und aktuelle Herausforderungen beim Thema Gleichstellung führen. Ein durch und durch gelungener Abend.